Für Bewerber

FESTANSTELLUNG oder TEMPORÄRARBEIT
im Bereich Bau, Ausbau und Industrie

Eine gute Entscheidung - Sie suchen zusammen mit planova eine neue Stelle! Festanstellung oder Temporärarbeit im Bereich Bau, Ausbau und Industrie. Wenn Sie sich hier auskennen und Arbeitserfahrung mitbringen, sind Sie hier genau richtig. Gemeinsam schaffen wir es, Türen für Sie zu öffnen. Sie entscheiden sich bei uns, wie Sie arbeiten wollen. Auch für Quereinsteiger ist planova die richtige Adresse. Entweder Sie lernen die Arbeitswelt und die Orte in der Schweiz erst einmal kennen (da bietet sich die Temporärarbeit an) oder wir vermitteln auch Festanstellungen in den so genannten ersten Arbeitsmarkt. Nehmen Sie mit unseren Beratern Kontakt auf - es lohnt sich.



Die Anmeldung für unsere Vermittlungsleistungen ist für Sie kostenlos

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Temporärarbeit

Drei Akteure sind hier beteiligt:

  1. die temporär arbeitende Person
  2. planova als Leistungsanbieter und verleiht die arbeitende Person an:
  3. den Einsatzbetrieb, der die arbeitende Person entleiht

Temporärarbeit ist für 40% der Beschäftigten die beste Arbeitsform. Es gibt viele Gründe, warum gerade die Temporärarbeit bei vielen Mitarbeitern eine ideale Lösung bietet. Flexibilität ist ein Grund warum sich viele unserer Mitarbeiter bewusst für die Temporärarbeit entscheiden: Abwechslung und Ungebundeheit, zum Sammeln von Berufserfahrung und "reinschnuppern" in viele unterschiedliche Unternehmen - eine ideale Beschäftigungsform. Auch für ältere Semester, um wieder zurück in die Arbeit zu finden. Für über 70% der über 40-jährigen und über 60% der über 50-jährigen ist dies ein sehr wichtiges Motiv.

Temporärarbeit ist aber auch eine gute Übergangslösung für weit mehr als die Hälfte der bei uns Beschäftigten, denn diese waren innerhalb des ersten Jahres in "festen Händen", sprich unter Festeinstellung. In etwa die Hälfte aller in der Schweiz beschäftigten Temporärarbeiter sind Ausländer aus dem EU-Umfeld der Schweiz. Hierbei handelt es sich bei der Hälfte von ihnen um gut ausgebildete Fachkräfte, die vornehmlich in der Bau- und Industrie-Bereich eingesetzt werden. Durch das entsprechende Netzwerk ist eine Vollbeschäftigung durch Temporärarbeit in diesen Branchen möglich.

TEMPORÄRARBEIT IST:

  • Zeitpunkt und Dauer des Arbeitseinsatzes frei wählen zu können
  • ein guter Weg in eine Festanstellung
  • eine gute Möglichkeit Berufserfahrung über den "Tellerrand hinaus" zu sammeln
  • ein gutes Mittel durch Abwechslung und längere Arbeitspausen einen "Burnout" vorzubeugen
  • zwischen zwei Anstellungen überbrücken
  • die Möglichkeit in der Baubranche vollzeit zu arbeiten

Festanstellung

Nicht jeder ist ein Entertainer und nicht jedem fällt eine Bewerbung leicht. Wir bewerten schon seit über 25 Jahren Bewerber und finden hier durch System und Struktur stets die geeigneten Bewerber. Unsere Kunden sind Bau- und Industrieunternehmen, die zu den größten ihrer Branche gehören. Unsere Berater kommen ebenfalls aus diesem Sektor und kennen sowohl die Beweggründe unserer Kunden, als auch Ihre Motivation. Als Bewerber haben Sie also eine gute Chance durch uns an Ihren Traumjob zu kommen, obwohl Unternehmen ihre offenen Stellen direkt ausschreiben.

  • Schritt 1: Kompetenzanalyse
  • Schritt 2: Ausbildung/ Lebenslauf
  • Schritt 3: Lohnziele
  • Schritt 4: Zukunftsziele

Bevor Sie an die Bewerbung denken, sollten Sie sich klar machen welche Art von Arbeit überhaupt zu Ihnen passt, was Sie möchten und was auf keinen Fall. Dem gegenüber sollten Sie Ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten stellen und dementsprechend Ihre Vorstellungen von dem Job, der zu Ihnen passt, definieren. Diese grundlegenden Gedanken werden Ihnen später auch helfen Ihr Anschreiben zu formulieren und Ihre persönlichen Stärken hervorzuheben. Oft kann es auch hilfreich sein gemeinnützige Institutionen, wie die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), zu besuchen und Dienstleistungen, wie z.B. kostenlose Beratungsgespräche, die oftmals angeboten werden, zu nutzen.


Wie stellen Sie sich Ihren zukünftigen Beruf optimalerweise vor?
Bevor Sie anfangen nach einem Job zu suchen, sollten Sie sich überlegen welche Art von Job Sie am liebsten ausführen möchten. Am besten definieren Sie zu erst einen Überbegriff Ihres Traumjobs und machen sich dann Gedanken zu dem dazugehörigen Arbeitsalltag, sprich Ihren täglichen Aufgaben, Ihrem Arbeitsplatz und dessen Ausstattung und Ihrem Arbeitsumfeld. Des Weiteren sollten Sie sich überlegen, ob und welche Aufstiegsmöglichkeiten Sie in Ihrem Traumjob haben möchten und sich auch Gedanken über Ihre Lohnvorstellungen und Ihre Arbeitszeiten machen. Hierbei sollten Sie nicht gleich bestimmte Zahlen definieren, sondern sich einen gewissen Spielraum offen halten, sprich sich einen Mini- und Maximalwert vorstellen. Ebenfalls wichtig sich klar zu machen ist, wie weit weg vom eigenen Wohnort Ihr neuer Arbeitsplatz entfernt sein darf, ebenso wie das früheste, für Sie realisierbare Antrittsdatum.


Es ist nicht nur wichtig zu wissen was man gut kann, sondern auch wie man seine persönlichen Kompetenzen am besten verkauft:
Selbstvermarktung spielt nicht nur eine wichtige Rolle in Ihrer Bewerbung, sondern - und vor allem - auch im Bewerbungsgespräch. Erstellen Sie sich am besten eine Liste, in der Sie Ihre Fähigkeiten aufschreiben und in drei Bereiche unterteilen:

  1. Es gibt zum einen die Fachkompetenz, die Ihre Fähigkeiten in einem bestimmten Beruf widerspiegeln und direkt mit diesem zu tun haben. Fachkompetenz entsteht hauptsächlich aus Routine bzw. aus Erfahrung und daher ist hier ein Nachweis eben als solcher angebracht und oftmals auch eine Anforderung der Arbeitgeber. Ein Nachweis für Fachkompetenz können z.B. Zeugnisse oder Weiterbildungsnachweise sein und sollten Ihrer Bewerbung beigefügt werden.
  2. Zum anderen gibt es die Schlüsselqualifikationen, sprich die überfachlichen Qualifikationen, die zum richtigen Umgang des fachlichen Wissens, also den Fachkompetenzen befähigen. Hierzu gehört z.B. Organisationsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Zeitmanagement, Selbstständigkeit, Umgang mit Stresssituationen, etc.
  3. Die Sozialkompetenz bildet den dritten Kompetenzbereich und definiert die Fähigkeit des Umgangs und der Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Hierzu zählen z.B. Zuverlässig- und Pünktlichkeit, Loyalität, Integrität, Hilfs- und Kooperationsbereitschaft, etc.

Suchen Sie nach Anzeigen, die für Sie persönlich interessant klingen und über die Sie mehr erfahren möchten. Am besten suchen Sie diese auf Jobportalen im Internet, in Tageszeitungen oder direkt auf den jeweiligen Firmenwebsites. Sie können sich auch an Personalvermittlungen, die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) oder auch an Zeitarbeitsfirmen wenden.

Es gibt mehrere Arten von Bewerbungen:
Die schriftliche Bewerbung unterscheidet sich von der Initiativbewerbung (oder auch Kurzbewerbung) in der Ausführlichkeit, sprich der Länge. Eine Initiativbewerbung geht allein vom Bewerber aus und folgt keiner Stellenanzeige. Eine solche Bewerbung besteht meist nur aus zwei bis drei Seiten und zwar einem Anschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf. Hier fehlen sämtliche Anlagen und oft auch das Bewerbungsfoto. Solche Kurzbewerbungen sollen lediglich als Auftakt dienen und das Interesse eines potenziellen Arbeitgebers wecken.

Mit der telefonischen Bewerbung verhält es sich ähnlich. Sie dient meist nur dazu, um auf sich aufmerksam zu machen und ist oftmals der Türöffner zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch. Eine solche Bewerbung kann auch hilfreich sein, um herauszufinden ob die entsprechende Firma momentan überhaupt offene Stellen anbietet und ob man sich die Mühe einer schriftlichen Bewerbung (die auf jede telefonische Bewerbung folgen sollte) nicht von vornherein sparen kann.

Eine Bewerbung über das Internet erfolgt meist über Jobportale und Websites von Personalvermittlungen. Hier wird ein Motivationsschreiben in das Bewerbungsformular eingefügt und der Lebenslauf als gängiges Datenformat (z.B. PDF) angehängt.

Wie der Name schon sagt, macht man mit einer Bewerbung „Werbung“ für sich selbst. Dazu gehören drei wichtige Dokumente:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Studienabschlüsse, Arbeitszeugniskopien, etc.


Anschreiben:
Das Anschreiben sollte frei von Grammatik- und Rechtschreibfehlern, übersichtlich, aussagefähig und prägnant (maximal eine DIN A4-Seite) sein, da es von allen Bewerbungsunterlagen oben auf liegt und als erstes gesichtet wird. Verwenden Sie Computersystemschriftarten, wie z.B. Arial in einer gut lesbaren Schriftgröße (z.B. 11 oder 12 Pt). Formulieren Sie am besten kurze Sätze und achten sie darauf Wiederholungen auszulassen.

Das Anschreiben sollte das Interesse des Arbeitgebers, bzw. das des Personalers wecken, Ihre Motivation widerspiegeln und deutlich machen, warum Sie sich auf die Stelle bewerben und der/die Beste sind, den das Unternehmen dafür bekommen kann. Vermeiden Sie die Höhepunkte aus Ihrem Lebenslauf einfach nur zu wiederholen und fassen Sie diese lieber zu einem zum weiterlesen motivierenden, zusammenhängenden Text zusammen. Im Anschreiben steht die Sozialkompetenz an erster Stelle. Versuchen Sie hierbei nicht einfach nur klischeehafte Sätze wie „Ich bin teamfähig und zeige eine hohe Leistungsbereitschaft...“ zu formulieren, sondern begründen Sie Ihre Aussagen am besten anhand Ihrer bisherigen Positionen und Erfahrungen. Wird in einer Stellenanzeige nach der Angabe des frühst möglichen Eintrittstermins und einer Gehaltsvorstellung gebeten, so nennen Sie diese auch. Ihre Gehaltsvorstellung geben Sie als Jahresgehalt an.

Was im Anschreiben auf keinen Fall fehlen darf ist ein Briefkopf, also Ihr Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in der Kopfzeile und darunter das aktuelle Datum. Linksbünding steht die Adresse des Empfängers (Name, Nachname - oder Firmenname, Anschrift). Was ebenfalls nicht fehlen darf ist eine konkrete Betreffzeile (z.B. „Bewerbung / Ihre Stellenanzeige vom 17. Februar 2015 in der Tageszeitung“). An das Ende des Anschreibens gehört Ihre originale, also nicht gedruckte Unterschrift und ein Anlagenverzeichnis in dem Sie alle Dokumente auflisten, die Sie der Bewerbung beifügen möchten, also z.B. Zeugnisunterlagen (i.d.R. nicht mehr als 5 Stück, also nur die für den Job relevantesten).


Lebenslauf:
Der Lebenslauf muss wahrheitsgemäße Angaben zu Ihren aktuellen Personen- (Vor- und Nachname, Geburtsdatum und -ort) und Kontaktdaten (Adressdaten, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), und Ihrer bisherigen schulischen, akademischen sowie beruflichen Laufbahn enthalten. Verwenden Sie in Ihrem Lebenslauf ein professionelles Bewerbungsfoto und kleben Sie dieses entweder oben rechts oder auf ein Deckblatt zur Bewerbung ein.

Die Aufzählung Ihres beruflichen, akademischen und schulischen Werdegangs gestalten Sie bestenfalls antichronologisch, also mit Ihrer letzten Tätigkeit beginnend. Denken Sie an sonstige Angaben die Ihnen Pluspunkte verschaffen könnten, wie z.B. Auslandsaufenthalte, Praktika, Zivildienst, Zusatzqualifikationen (Fremdsprachen, Führerschein, EDV-Kenntnisse), berufliche Weiterbildungen etc. Vermeiden Sie hierbei zu viele und vor allem irrelevante Informationen unterzubringen. Auch hier darf eine originale Unterschrift nicht fehlen.


Anlagen:
Die Anlagen wie Zeugnisse, Studienabschlüsse, etc. legen sie am besten immer nur als Kopien bei. Achten Sie dabei darauf, nicht zu viele Nachweise zu verschicken und nur diejenigen auszuwählen, die aktuell und für den jeweiligen Job, für den Sie sich bewerben, am aussagefähigsten sind. Für Berufseinsteiger sind die jeweils letzten Zeugnisse des schulischen und akademischen Werdegangs ein Muss.

Vorbereitung und Auftreten sind das A und O bei einem Vorstellungsgespräch:
Üben Sie sich kurz und auf den Punkt gebracht Ihrem Gegenüber zu präsentieren. Am besten funktioniert das mit einer zweiten Person als kleines Rollenspiel. Informieren Sie sich vorher über den Tätigkeitsbereich der Firma, die Firmenphilosophie, die Größe des Unternehmens etc. Seien Sie unbedingt pünktlich, lieber 5 Minuten zu früh (aber auch nicht früher); planen Sie Ihre Anfahrt also gut und informieren Sie sich vorher über eventuelle Verzögerungen auf Ihrer Route. Während des Gesprächs stellt sich heraus, ob Sie und das Unternehmen zusammenpassen. Zeigen Sie Interesse und haken Sie nach. Versuchen Sie Informationen zu sammeln zu denen Sie sich vorher eine Liste mit Fragen vorbereiten. Lernen Sie diese auswendig aber sprechen Sie frei und natürlich - Sie sollten nicht so klingen als hätten Sie Ihren Text einstudiert.


Was zählt ist der Gesamteindruck:
Dazu gehört neben dem oben genannten sowohl die Kleidung, als auch Ihre Körpersprache. Vermeiden Sie wenn möglich gemusterte Kleidung und bevorzugen Sie unifarbene Kleidungsstücke. Angemessen sind eine ordentliche Frisur und gepflegte Schuhe. Schmuck und Parfum ist wenn überhaupt, dezent zu verwenden. Achten Sie auf bestimmte Kleidungscodes verschiedener Branchen und passen Sie sich diesen so gut wie möglich an. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen. Optimal ist es eine Balance zwischen dem Kleidungsstil der zu der Firma passt bei der Sie sich bewerben, und dem des eigenen Wohlbefindens herzustellen.

Vermeiden Sie verschränkte Arme und Beine, oder die Hände in die Hosentaschen zu stecken. Dies sind Zeichen von Verschlossenheit. Hören Sie aufmerksam zu, seien Sie professionell und fragen Sie nach wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Wichtig ist es auch Diskretion zu wahren und niemals seinen ehemaligen Arbeitgeber schlecht zu reden, denn das macht einen negativen Eindruck. Zum Schluss erkundigen Sie sich am besten nach der weiteren Vorgehensweise und bedanken sich für das gezeigte Interesse und die für Sie aufgebrachte Zeit.

Wenn Sie wieder zu Hause sind nehmen Sie sich kurz Zeit sich nochmal per E-Mail für das interessante Gespräch zu bedanken. Da solche Dankesschreiben eher selten sind, erhöht dies eventuell Ihre Chancen auf einen Job, zumindest hebt es Sie von Ihren Mitbewerbern ab. Erwähnen Sie, dass Sie das Gespräch informativ und motivierend fanden und Sie nun noch mehr davon überzeugt sind, dass dieser Job der richtige für Sie ist und Sie mehr denn je den Wunsch pflegen für dieses Unternehmen zu arbeiten. Wiederholen Sie aber höchstens nur zwei Aspekte des Vorstellungsgesprächs und beantworten Sie Fragen die während des Gesprächs eventuell noch unbeantwortet geblieben sind. Schreiben Sie ruhig, dass Sie sich auf eine baldige Antwort, bzw. Entscheidung freuen würden. Insgesamt sollte dies nicht mehr als eine halbe Seite in Anspruch nehmen.